Geschichte
A MIND IS LIKE A PARACHUTE
Am 1. 4. 1979 sah ich, 18-jährig und aufgeregt wie ein Zauberlehrling, Frank Zappa im Hallenstadion Zürich. 4.000 Besucher:innen, eine fröhlich familiäre Stimmung. Zappa stellte sein neues Album „Sheik Yerbouti“ vor. Dieses Konzert sollte für lange Zeit das beste werden, das ich je sah. Das originellste ist es immer noch.
Es zog sich lange hin, bis sich der Meister endlich zeigte. Irgendwann wurde es still und immer stiller. Über der Bühne erleuchtete ein seltsam lieblich-kleiner Mond. Romantische Musik erklang, Vögelchen, Geigen, ich weiß nicht mehr, was sonst… da plötzlich ertönte ein lauter Knall, der kleine Mond erschien im selben Moment in einem großen weißen Lichtkegel, und Fank Zappa zog sich die Hosen wieder hoch – der Mond war sein Arsch, den er uns entgegenstreckte! – und stieg lachend vom Gerüst. Ladies and Gentlemen, please welcome Frank Zappa! April, April.
Ich bewunderte ihn immer … seine Kunst, seinen Spaß am Komponieren und am Provozieren, ein einmaliges Möndchen! Der Musiker, der am meisten inspirierte – Punk, Hip-Hop, Grunge, alles und noch viel mehr tönte bei ihm das erste Mal an.
Deshalb, kaum hatte ich das Poster-Zitat das erste Mal gelesen, wollte ich ein Poster mit ihm und für ihn gestalten. Hut ab! Zappa heißt übrigens „Hacke“ auf Italienisch. Familie Zappa war sizilianisch-neapolitanischer Herkunft.
Das Poster wurde nur einmal als Postkarte veröffentlicht und war, wie der PEACECAKE auch, Teil des Sets im erwähnten Ausstellungskontext. (zum PEACECAKE..)
tOmi









